Nach oder besser vor meinem Umzug im letzten Jahr war mir klar, dass ich nie wieder zu den Jägern und Sammlern gehören möchte. Weil ich spätestens beim nächsten Umzug den ganzen Kram wieder an-, ein- und auspacken muss. Dabei habe ich einige Kartons bis heute nicht ausgepackt und vermisse trotzdem nichts. Verwende ich halt immer die gleichen Kaffeetassen. Der Kaffee schmeckt auch so gut.
Der Blog Miss Minimalist beschreibt das Leben mit weniger Gegeständen in einer übersichtlichen Umgebung als neuen Trend. Whow, da bin ich ja mittendrin. Wenn auch nicht so konsequent, wie Francine dies lebt. Und spätestens bei Büchern ist Schluss mit minimalistisch. Aber so viel Trend muss ja auch gar nicht sein.

@ Michael: Auch bei mir gibt es Bücher, an denen ich hänge und die ich nicht weggeben würde. Aber zum Glück ändern sich ja die Interessen im Lauf der Jahre. Und dann sind manche Romane, Bastelbücher, Batikanleitungen, ... so dermaßen unwichtig geworden und nehmen nur noch Platz weg. Also nix wie raus damit und einer karitativen Einrichtung für den nächsten Bücherbasar spenden.
Kommentiert von: Susanne | 26. August 10 um 22:19 Uhr
Von Tassen und Krimskram kann ich mich trenne. Von meiner Frau und meinen Büchern nie.
Ich habe Freunde, die jedes gelesene Buch in ein Altersheim tragen und meinen, damit kein Sammler zu sein.
Ich habe zig-Bücher, die ich zum zweiten-oder drittenmal gelesen habe in großen Abständen und die mich immer anders angesprochen haben.
Für mich leben Bücher, deshalb will ich auch von elektronischen Büchern nichts wissen.
Kommentiert von: Michael (Bautied) | 25. August 10 um 23:14 Uhr